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4/2007

Faire Preise statt Hauptsache billig
 

Negativschlagzeilen aus China. Spielzeug, das mit Schadstoffen verseucht ist, Elektrogeräte, die nicht sicher sind, Kinderarbeit unter unmenschlichen Bedingungen. Aber sich über die anderen zu beschweren, ist nicht ganz ehrlich. Es liegt auch in unserer Verantwortung als Verbraucher. Ein T-Shirt für 4 Euro oder ein Sechsfachstecker für 1,50 Euro ist unter vernünftigen Bedingungen nicht zu produzieren. Wenn wir nach dem Motto "Hauptsache billig" einkaufen, dann zahlt irgendjemand anders den Preis: die Umwelt, die arbeitenden Menschen oder die Qualität.
Deswegen möchte ich heute noch einmal die Aktion "Fairer Handel" präsentieren, die ein wichtiges und praktizierbares Gegenmodell zur Geiz ist geil Mentalität ist.

Fairer Handel ist...

...eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.

 
Fair trade logofairen Handel erkennen Sie am Fair Trade Logo:

Fair gehandelte Produkte finden Sie in 800 Weltläden
mit einem, Umsatz von mittlerweile 50 Millionen Euro.
In Mannheim findet sich der Weltladen im Quadrat S 2,3
Erfreulicherweise  bieten aber immer mehr auch Einzelhandelsketten wie Edeka, Rewe Tengelmann und andere Geschäfte Produkte aus fairem Handel an.
Und auch ehrenamtliche Partnerschaftsgruppen verkaufen in Pfarrgemeinden zu bestimmten Zeiten eine breite Palette von Kaffe, Tee, Honig, Nüsse, Schokolade und anderen Leckereien.
 

Fairer Handel bedeutet

wirtschaftlich und sozial:

  • Faire Preise decken die Produktionskosten der Genossenschaften und privaten Unternehmen, orientieren sich an den Lebenshaltungskosten und geben außerdem Spielraum für Entwicklungsaufgaben.
  • Langfristige Geschäftsbeziehungen schaffen Perspektiven
  • Vorfinanzierung (zinsgünstige Kredite) auf Anfrage geben mehr Planungssicherheit
  • Intensive Beratung (z.B. bei der Produktentwicklung) eröffnet neue Marktchancen
  • Gleichberechtigte Partner in Nord und Süd tauschen sich aus über Entwicklungsziele und treffen Vereinbarungen bei gemeinsamen Projekten

ökologisch:

  • Umweltgerechte Produktion schützt die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern hier und auch die der Produzentinnen und Produzenten in Übersee Außerdem trägt die Förderung von biologischer Landwirtschaft zum Erhalt natürlicher Ressourcen bei.

Kaffeepflücker bei der ErnteDie Gepa im Internet

weitere Organisationen:

BanaFair 

dwp – Mensch und Zukunft 

El Puente 

 fair trade e.V.

 

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05. September 2007

Copyright und Impressum:  Klaus Metzger-Beck, Mannheim 2004