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9/2006

Monira RahmanIn Bangladesh müssen es jedes Jahr etwa 400 Mädchen und Frauen hinnehmen, dass Männer sie mit Batteriesäure übergießen und so übel entstellen oder gar töten.
Noch vor zehn Jahren hätte  keine Überlebende dieses schrecklichen Verbrechens sich unverhüllt auf die Straße getraut. Weil das, was ihnen angetan wurde, so grausam war, wollte niemand glauben, dass sie so ganz schuldlos daran waren. Seit Monira Rahman, Gründerin der Menschenrechtsorganisation „Acid Survivors Foundation“ (ASF), die Opfer von Säureattentaten betreut und sich für die Ächtung dieser Verbrechen einsetzt,
ist das anders.
Monira Rahman und dem ASF gelang es eine weltweite Öffentlichkeit für diese Verbrechen herzustellen. Sie kämpft für mehr Krankenhausbetten und medizinische und therapeutische Betreuung für die Opfer.
Nirgendwo sonst ist die Zahl der Säureattentate so hoch wie in Bangladesch. Sie zählen zu den schrecklichsten Verbrechen. Aber sie sind nur eine besonders extreme Form der Gewalt gegen Frauen. Das weiß auch Monira Rahman. »Unser Kampf richtet sich gegen einen kleinen Ausschnitt der Menschenrechtsverletzungen, denen vor allem Frauen in diesem Land ausgesetzt sind. Aber wenn wir Erfolg haben, könnte unsere Art des Kämpfens zum Vorbild für andere werden.«
Sie können Monira Rahman live erleben.
am Montag, den 27. März 2006 um 20 Uhr kommt sie nach Heidelberg in den Großen Saal des Deutsch-Amerikanischen Instituts, Sofienstraße 12.

 

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23. Februar 2007

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